Fahrkostenabzug ab der Steuerperiode 2016 /Auswirkungen im Kanton Thurgau

Die Schweizer Stimmbevölkerung beschloss am 9. Februar 2014 mit 62 Prozent Ja-Stimmen ein Ja zur Vorlage zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur FABI. Der Bundesrat hat beschlossen, dass die Verfassungsänderungen und die damit verbundenen Erlasse per 1. Januar 2016 in Kraft treten.

Diese Vorlage beinhaltet auch Massnahmen für die Finanzierung, welche die Steuerpflichtigen direkt betreffen.

Unter anderem werden die Abzüge der Fahrkosten zur Arbeit beschränkt. Neu können bei den Staats- und Gemeindesteuern im Kanton Thurgau maximal Fr. 6‘000.—, bei der direkten Bundessteuer Fr. 3‘000.—gesamthaft in Abzug gebracht werden. Betroffen sind Fahrten mit dem privaten oder dem Geschäfts-Fahrzeug oder den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die Ergänzung zum öffentlichen Verkehr mit dem Fahrrad. Mit dieser Massnahme will man den öffentlichen Verkehr fördern.

Unabhängig von der Distanz gelten also ab der Steuerperiode diese maximalen Abzüge.

Kompliziertere Auswirkungen hat dies auf die Fahrkosten zur Arbeit, welche mit einem vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Firmenfahrzeug stattfinden.

Übersteigen die Kilometer-Kosten vom Wohnort zum Arbeitsort die vorgesehenen Fr. 6‘000.- und Fr. 3‘000.- werden die verbleibenden Kilometer-Kosten dem Einkommen zugerechnet. Der pauschal ermittelte Privatanteil von 9.6% des Kaufpreises des Geschäftsfahrzeugs gilt unverändert. Er berücksichtigt lediglich den Wert der privaten Nutzung des Fahrzeugs ohne Arbeitsweg.

Die Aufrechnung soll nicht der Arbeitgeber auf dem Lohnausweis vornehmen, sondern der Steuerpflichtige selbst deklarieren. Bei 220 Arbeitstagen im Jahr, angerechneten Kosten von 70 Rp. pro Kilometer und täglicher Hin- und Rückfahrt ist ab einem Arbeitsweg von knapp 10 Kilometern die Marke von 3000 Fr. pro Jahr überschritten. Auf dem aufgerechneten Betrag sind immerhin keine Beiträge für AHV und andere Sozialversicherungen fällig.

Auf Bundesebene tritt diese Änderung auf den 1.1.2016 in Kraft. Bei den Kantonen laufen zum Teil noch Eingaben zu Volksinitiativen gegen diese Änderung. Im Kanton Thurgau ist diese nicht zustande gekommen, daher tritt die Regelung auch dort per 1.1.2016 in Kraft.

HELENE MAYER TREUHAND IST UMGEZOGEN

Regelmässige Besucher unserer Homepage haben es sicher bemerkt!

Schon seit mehr als sieben Jahren schenken uns viele Kunden das Vertrauen. Bis anhin, konnten meine Mitarbeiterinnen und ich die Dienstleistungen für die Kundschaft aus meinem Büro an der Privatadresse erbringen.

Nun gibt es ja jedes Jahr mehr Papier das irgendwo abgelegt werden muss und der Platz bei mir zuhause wird knapp.

Wir haben uns daher entschlossen, das Büro ins Zentrum von Sirnach zu verlegen. Auch meine Familie ist damit einverstanden. Die Kinder sind nicht mehr so viel zuhause und auch mein Konferenz-, respektive Esstisch kommt ohne Dossiers vor dem Nachtessen aus. Gleichzeitig können wir am neuen Ort unsere Arbeitszeit flexibler einteilen. Wir haben jetzt drei Arbeitsplätze und müssen nicht mehr aneinander vorbei kommen.

Ab dem 1. Oktober 2013 haben wir in der ehrwürdigen, 100-jährigen Liegenschaft das Parterre für uns zur Verfügung. Wir teilen die Büros mit einer Juristin und einem Architekten. Wir freuen uns sehr auf die neue Zeit. Unsere Adresse lautet ab sofort:

Helene Mayer Treuhand, Grünaustrasse 2, 8370 Sirnach

Die Telefon- und Faxnummer bleibt bestehen.

Wir freuen uns über jeden Besuch!

RECHNUNGSLEGUNGSGESETZ, FAMILIENZULAGEN, SÄTZE UND GRENZWERTE SOZIALVERSICHERUNGEN 2013

Sehen Sie unter Links das neuste zu

  • Neues Rechnungslegungsgesetz
  • Familienzulagen für Selbständige Schweiz weit
  • Sätze und Grenzwerte für Sozialversicherungen per 1. Januar 2013

NEUE STEUERSOFTWARE TG, SG UND ZH

Wir habe Sie schon im Einsatz. Schauen sie unter den Links nach dort finden Sie die entsprechenden Links!

 

NEUER INTERNETAUFTRITT

Regelmässige Besucher unserer Homepage haben es sicher bemerk!
Zusammen mit box3 haben wird unseren ganzen Internetauftritt neu gestaltet.

Anpassung der AHV/IV-Renten, neue Grenzbeträge in der beruflichen Vorsorge

> Bundesamt für Sozialversicherungen
Bern, 24.09.2010 – Der Bundesrat passt per 1. Januar 2011 die AHV- und IV-Renten sowie den Betrag für den Lebensbedarf bei den Ergänzungsleistungen der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung (Mischindex) an. Die Aufwertung beträgt demnach 1,75%. Gleichzeitig werden die Berechnungsgrundlagen der beruflichen Vorsorge darauf abgestimmt.
Die minimale AHV/IV-Rente steigt von 1’140 auf 1’160 Franken pro Monat, die Maximalrente von 2’280 auf 2’320 Franken. Bei den Ergänzungsleistungen wird der Betrag für die Deckung des allgemeinen Lebensbedarfs von 18’720 auf 19’050 Franken pro Jahr für Alleinstehende, von 28’080 auf 28’575 Franken für Ehepaare und von 9’780 auf 9’945 Franken für Waisen erhöht. Auch die Entschädigungen für Hilflose werden angepasst.

NEUER LOHNAUSWEIS AB 2007/08

> Medienmittteilung

Nun ist es also soweit, der neue Lohnausweis kann auf das 2007 eingeführt werden, d.h. dass erstmals die Löhne 2007 auf dem neuen Formular zu deklarieren wären. Diese Empfehlung hat die Arbeitsgruppe „Neuer Lohnausweis“, welche sich aus Vertretern der Wirtschaftsverbände und der Steuerbehörde zusammensetzt, zuhanden der schweizerischen Steuerkonferenz abgegeben. Falls die Einführung aus technischen Gründen jedoch nicht möglich ist, soll der Arbeitgeber den geltenden Lohnausweis im 2007 nochmals verwenden können. Ab Kalenderjahr 2008 gilt nur noch der neue Lohnausweis.